Medaille bei der 2. Ü70-Regionalmeisterschaft des SFV knapp verpasst

Sachsen-Anhalt-Auswahl Mitte/Ost verliert kleines Finale im Neunmeterschießen 1:2 - Süd-Team wird Achter - Dessauer Manfred Fahtz mit vier Toren erfolgreichster Torschütze

Sieben Mal zehn Minuten absolvierten die vier Halbfinalisten, ein Spiel weniger die anderen Teams, bei den zweiten Regionalmeisterschaften des sächsischen Fußballverbandes (SFV) in der Leipziger Sportschule „Egidius Braun“ und das in der Mittagssonne bei über 30 Grad auf Kunstrasen. Allein das verlangte großen Respekt gegenüber allen 12 teilnehmenden Mannschaften in diesem fortgeschrittenen Alter. Schirmherr Damian Halata, DDR-Nationalspieler und Oberliga-Kicker beim 1. FC Magdeburg und 1. FC Lok Leipzig/2. Bundesliga mit dem VfB Leipzig, betonte das jeweils bei seiner Eröffnungsrede und bei den Ehrungen, wo die beiden Sachsen-Anhalt-Auswahl-Teams, Süd mit dem 8. Platz und Mitte/Ost mit dem 4. Platz, geehrt wurden.

In zwei Gruppen zu sechs Mannschaften wurden die vier Halbfinalisten gesucht. Der Auftakt für die Süd-Mannschaft verlief mit einem 0-0 gegen den Titelverteidiger und erneuten Regionalmeister, SV Buchholz Berlin, sowie dem 1:0 gegen die Auswahl Oberlausitz recht verheißungsvoll. Mit zwei weitere Unentschieden gegen die BSG Stahl Riesa (1-1) und Stadtauswahl Dresden (0-0) verspielte das Süd-Team die gute Ausgangsposition und war so im letzten Gruppenspiel unter Zugzwang. Gegen den SV Lichterberg 47 – bis dahin mit drei Punkten Letzter – musste ein Sieg her. Diesem „Druck“ hielten sie leider nicht stand, am Ende verloren sie die Partie mit 0-1. Mit sechs Zählern verpasste die Süd-Auswahl das Halbfinale als Gruppenvierter. In der Mittagshitze zeigte sich die Enttäuschung darüber mit einer 0:3-Niederlage im Platzierungsspiel um Rang 7 gegen die Vogtlandauswahl.

Positiver verlief der Turnierverlauf des Mitte/Ost-Teams. Noch chancenlos gegen den späteren Turnierzweiten Müllroser SV 1898 (0-2), konnte sich das zweite FSA-Team steigern. Gegen den Berliner Sportverein AdW wurde 1-0 gewonnen. Auch das Team Mitte/Ost musste wie später das Süd-Team der Vogtlandauswahl die Punkte überlassen (0-1). Dafür gelangen gegen den FV Gröditz (2-0) und dem FSV Motor Brand-Erbisdorf (1-0) zwei Siege. Mit neun Zählern belegte die Mitte/Ost-Auswahl hinter dem Müllroser SV den zweiten Platz. Im Halbfinale wartete der Titelverteidiger SV Buchholz Berlin, der mit einem 3:0-Erfolg den Traum vom Finale für das Mitte/Ost-Team beendete.

Im Spiel um die Bronzemedaillen gegen die Auswahl Oberlausitz fielen in der regulären Spielzeit keine Tore, obwohl der Dessauer Manfred Fahtz die größte Chance auf einen Treffer im Spiel hatte, aber nach seinem Solo am gegnerischen Keeper scheiterte. Im notwendigen Neunmeterschießen hatte dann die Auswahl Oberlauswitz mit 2-1 das bessere Ende für sich.

Auch das Finale wurde nach torlosen zehn Minuten erst im Neunmeterschießen mit 2-1 für den Titelverteidiger Buchholz Berlin gegen den Müllroser SV entschieden.

Während Manfred Fahtz für das Mitte/Ost-Team alle vier Treffer erzielte und damit zum Torschützenbesten avancierte, erzielte Heinz Markefka beide Tore für das Süd-Team.

Im kommenden Jahr findet die dritte Regionalmeisterschaft des SFV am 29. August statt. Zum dritten Mal will dann auch der FSA mindestens wieder mit einem Team dabei sein. Interessierter „Nachwuchs“ aus ganz Sachsen-Anhalt kann sich jetzt schon gern unter 0172-3626505 beim FuB-Ausschussvorsitzenden Frank Krella registrieren lassen.

Für die Sachsen-Anhalt-Auswahl Süd spielten: Eberhard Hoppe (Salzwedel) – Klaus Born (Großörner), Roland Zahn (Oschersleben), Dieter Bittkau (Zerbst), Martin Enke, Wolfgang Hornung (beide Mansfeld), Alfred Niederreiter (Salzatal), Erhard Liebig (Sangerhausen), Heinz Markefka (Deuben)

Für die Sachsen-Anhalt-Auswahl Mitte/Ost spielten: Manfred Bassüner – Heinz Kind (beide Pratau), Manfred Fahtz, Hermann Krüger (beide Dessau), Manfred Schneppel (Hecklingen), Volker Komor (Wasserleben), Peter Henning (Güsten-Amesdorf), Alfred Skrypzak (Biendorf), Helmut Zimmer (Merseburg), Hans-Christian Zielke (Biere)

Anmerkung: In jedem Team duften zwei Spieler mitspielen, die bis zu drei Jahre jünger waren.

Vielen Dank auch an Helmut Zimmer, der einen Satz Trikots mit Hosen und Stutzen gemeinsam mit Waldemar Cierpinski dem Ü70-Team sponserte.

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