Heiko Wiesegart erzielt das goldene Tor: FC Grün-Weiß Piesteritz ist der 12. FSA Ü40-Landesmeister

Bei hochsommerlichen Temperaturen, die zum Abpfiff der zweimal 35 Minuten die 30 Grad im Schatten überschritten hatten, standen sich der Gastgeber FC Grün-Weiß Piesteritz und die Spielgemeinschaft Germania Wernigerode/Darlingerode/Drübeck im Endspiel um die 12. Ü40-Landesmeisterschaft des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA) gegenüber. Leider gab es wie im letzten Jahr auch nur wieder zwei Bewerber um den Landesmeistertitel auf dem Großfeld. Für beide Mannschaften war es die Premiere bei den Ü40-Kickern auf dem Rasen.


Nach den 70 Spielminuten setzte sich der Gastgeber knapp mit 1:0 durch und konnte sich erst als vierter Landesmeister in der 12-jährigen Ü40-Geschichte des FSA durchsetzen. Rekordmeister TV Askania Bernburg (8 x Sieger), der VfB Klötze (2) sowie der SV 1889 Altenweddingen (1) stellten diesmal leider keine Mannschaft. Piesteritz hat sich damit für die 12. NOFV Ü40-Meisterschaft am Samstag, 30. Juni 2018, in Bernburg qualifiziert. Ein frühes Tor (8.) vom "Man of the Match" Heiko Wiesegart, dessen Ball von der linken 16-Meter-Strafraum-Ecke über den Gäste-Keeper Carsten Bomeier unhaltbar ins lange Enke einschlug, entschied die Partie zu Gunsten des Hallenlandes- und Hallen-NOFV-Meisters von 2018, die bis zum Abpfiff des sicher leitenden Schiedsrichters Jens Becker aus Wittenberg spannend blieb. Die in vielen Belangen überlegenen Piesteritzer verpassten mit einem zweiten Treffer die Vorentscheidung und hielten damit die Hoffnungen der Harzer am Leben, sich mit einem Glückstreffer ins Entscheidungsschießen zu retten. Neben dem einzigen Treffer im Spiel trafen die Grün-Weißen noch einmal den Pfosten. Ansonsten stand immer wieder Carsten Bomeier im Weg oder der Ball verfehlte das Ziel. Die Spg. Wernigerode/DarlingerodeDrübeck, die nur mit einem Wechselspieler anreiste, was sich bei der Hitze natürlich negativ auswirkte, konnte nur Nadelstiche setzen. Die Gäste versuchten über Konter ihr Glück, kamen aber nur selten zum Abschluss und wenn, dann verfehlte der Ball das gegnerische Tor. Lediglich bei Eckbällen und Distanzschüssen sorgten die Harzer für Torgefahr. Lediglich Mitte der ersten Halbzeit hatten die Gäste einmal eine kleine Druckphase, wo auch der Piesteritzer Keeper Jan Lindemann-Enders Kopf und Kragen riskieren musste. Ansonsten kontrollierte Piesteritz die Begegnung mit ihrem schönen Pass- und Laufspiel.

FC Grün-Weiß Piesteritz

Jan Lindemann-Enders – Toralf Arndt, Christian Hünl, Stefan Neuberg, Tobias Jost, Alexander Ehle, Bodo Grauss, Stephan Scholz, Michel Marsch, Dirk Wollmann, Tobias Keil, Georg Adler (GK), Dirk Jungnickel, Rene Puhlmann, Heiko Wiesegart, Nico Russ, Dennis Vogt, Robert Günther, Norbert Ladewig, Tino Pelz

Spg. Wernigerode/Darlingerode/Drübeck

Carsten Bomeier – Steffan Böhlke, Steffen Bläß, Thomas Löder (GK), Jens Tropschug, Dirk Heyer, Steven Tyll, Enrico Wetzig, Dirk Rühr (GK), Hendrik Raue, Thomas Schmidt, Jan Schenkel (Aus- und Wiedereinwechseln war bei Spielunterbrechung erlaubt)

Torschütze

Heiko Wiesegart (8.)

Man oft he Match

Heiko Wiesegart

Schiedsrichter
Jens Becker (Wittenberg)

SR-Assistenten

Thomas Witter (Wittenberg), Frank Mohsbach (Jessen)

Der FC Grün-Weiß Piesteritz ist erst der vierte Landesmeister in 12 Jahren Ü40-Meisterschaften des FSA

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