"Gemeinsam & Miteinander" ein Gedankenaustausch beim beim Fußballverband Sachsen-Anhalt

Aktuelle Leitgedanken prägten im November einen Gedankenaustausch beim Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA). Im Mittelpunkt standen Fragen der weiteren nachhaltigen Zusammenarbeit im Handicap Fußball.

Rückblickend verständigten sich eingeladene Geschäftsführer der Fachverbände vom Behinderten und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt e.V. (BSSA), Special Olympics (SOSA), der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen und der Lebenshilfe in Sachsen-Anhalt e.V. sowie Vertreter des Landessportbundes Sachsen-Anhalt e.V. (LSB) und vom Landesschulamt Sachsen-Anhalt zu Fragen der weiteren Gestaltung der Inklusionsoffensive.

Die Teilnehmer des Gedankenaustausches am 14.11.2019 beim BSSA

Vorausgegangen war eine erneute Umfrage des FSA in Einrichtungen der Werkstätten und Förderschulen zur Erstellung eines aktuellen Anforderungsprofils für die weitere Zusammenarbeit.

Bemerkenswert war die Vorstellung der einzelnen Verbände, dass es auch 2019 gemeinsam gelungen war, besonders eine Reihe von verschiedenen Wettkampfhöhepunkten mit einem besonderem Erlebniswert für die Zielgruppen im Bereich der Werkstätten und Förderschule anzubieten.

Neu und ganz dem Anliegen der UN- Behindertenrechtskonvention folgend war die erneute, erfolgreiche integrative Orientierung durch die Sepp Herberger Stiftung des DFB beim Wettbewerb der „Fußballfreunde“ beim Bundesligisten RB Leipzig.

"Sich gemeinsam kennenzulernen und so den möglichen Weg der Fußballer mit einer Behinderung auch in den Fußballverein zu ebnen, wurde von allen Teilnehmern positiv gesehen und begrüßt".

Auch wenn der Leistungsgedanke bei den Veranstaltungen nicht im Vordergrund stand, an positiver Stimmung und Begeisterung aller Beteiligter fehlte es nicht. Als Beispiele dienen hier der 4. Inklusionscup um den Wanderpokal des Landrates vom Saalekreis sowie das 5. Integrative Turnier im Programm der 30.Landessportspiele des BSSA in Halle.

Merseburg 2019 – 4. Inklusionscup vom KFV Fußball Saalekreis

Auf der Suche nach neuen Lösungsansätzen wurde in den Beiträgen der Teilnehmer die Notwendigkeit eines koordinierten Miteinander der Fachverbände betont. Trotz individueller Besonderheiten der jeweiligen Einrichtungen bietet der FSA auch künftig mittels seiner Fachkompetenz Angebote bzw. Unterstützung in den Bereichen Wettkämpfe, Qualifizierung und Kommunikation an. Allerdings wurde wiederholt betont, dass diese Angebote von den Vertretern der Basis auch gewollt und aus personellen, organisatorischen und finanziellen Gründen realisierbar sein müssen.

Im Interesse der weiteren Planung gelang es erstmals für das Jahr 2020 die wesentlichen Aktivitäten der Verbände in einem gemeinsamen Jahresterminkalender gebündelt und transparent darzustellen. (FSA: www.fsa -online.de- gesellschaftliche Aktivitäten -Inklusion).

Bezogen auf die territorialen Besonderheiten hat sich der FSA mit Unterstützung seiner Fachverbände & Fußballvereine als Ziel gesetzt, möglichst bei Bedarf im nächsten Jahr nach dem Vorbild der Zusammenarbeit des 1. FC Merseburg mit der Lebenshilfe Merseburg und Förderschule Großkayna zum gegenseitigen Geben und Nehmen kooperativ „Leuchttürme für Inklusion“ zu setzen.

Übereinstimmung zum Thema Qualifizierung & Weiterbildung

Ob zentral durch den Landessportbund oder die Fachverbände, alle Anwesenden bekundeten die Absicht im Rahmen Ihrer Möglichkeiten die bereits durch den DFB erstellten spezifischen Module zu nutzen. Man war sich auch im Interesse einer größeren Außendarstellung einig, die Vielfalt an eigenen Möglichkeiten der Kommunikation stärker zu nutzen. Dazu zählen neben zeitgemäßer Ankündigung und Auswertung von Aktivitäten die individuelle sowie verbandsspezifische Publikation von „Best Practice-Beispielen“.

So fand die Verleihung der goldenen Ehrennadel des FSA an Ines Schmidt für zahlreiche Turnieraktivitäten über ihren Verein VfL Gräfenhainichen hinaus nicht nur im KFV Wittenberg Zustimmung und Anerkennung.

Ines Schmidt (2.v.l.) wurde zur Sportlerehrung durch den Landrat des Kreises Wittenberg, Herr Jürgen Dannenberg (2.v.r.) und die Präsidenten vom Kreissportbund, Herr Uwe Loos (r.), und Kreisfußballverband Wittenberg, Herr Achim Golly (l.) geehrt.

Im Jahresterminkalender wird abschließend auf die Landesfinals 2020 im Bereich des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Paralympics“ in Magdeburg sowie der „Werkstätten behinderter Menschen“ in Thale verwiesen. Anlässlich der Europäischen Fußballwoche soll mit Unterstützung der SOSA im Zeitraum 16.05.-25.05.2020 eine gemeinsame Aktion veranstaltet werden.

Dazu finden Sie weitere Hinweise unter folgendem Link: Europäische Fußballwoche

Mit Weitsicht orientiert sich die SOSA bereits 2020 in einer Präsentation auf die World Games 2023 für geistige behinderter Menschen im Verein in Berlin.

Fazit

Anspruchsvolle Ziele, welche nur durch die Bereitschaft und das Engagement im Haupt- und Ehrenamt sowie der Unterstützung vieler Freunde im Umfeld zu meistern sind. Mit Hilfe weiterer Mitstreiter aus dem sportlichen, wirtschaftlichen sowie politischen Bereich sollte es gelingen diese vielfältigen Aufgaben zu meistern.

Gemeinsam bedanken sich an dieser Stelle die Teilnehmer am konstruktiven Gedankenaustausch bei all den Freunden in den Verbänden, Werkstätten, Schulen und Institutionen. Freuen wir uns gemeinsam auf einen erfolgreichen Start am 9. Februar in Landsberg. Dort treffen die Teilnehmer der Landesmeisterschaft 2019 mit Partnern aus Fußballvereinen ihres Umfeldes im Ringen um den Wanderpokal des Landrates Saalekreis aufeinander.

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