Qualifizierung für Vielfalt

Am 07.10.2016 fand das letzte Ausbildungsmodul der neuen "Diversity-Berater im Sport" in Sachsen-Anhalt statt. Im Rahmen des Projekts "STARK im Sport" hat der LandesSportBund Sachsen-Anhalt e.V. mehrere ehrenamtliche Berater qualifiziert. Mit dabei auch drei unserer FairPlay-Beauftragten aus den Kreis- und Stadtfachverbänden. Zum Abschluss-Modul referierte Marcus Urban vom Verein für Vielfalt in Sport und Gesellschaft e.V. zum Thema Vielfalt/Diversity.

Auf dem Bild v.l. Marcus Urban (Referent), Madlen Nöller (Landeskoordinatorin STARK im Sport, LSB Sachsen-Anhalt), Daniel Feuerberg (KFV Mansfeld Südharz)

 "STARK im Sport" wird gefördert durch das Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt (LSA) und durch den LandesSportBundSachsen-Anhalt (LSB) co-finanziert. Das Projekt zielt darauf ab, homophoben und transphoben Tendenzen im Sport in Sachsen-Anhalt entgegenzuwirken, und eine Sensibilisierung für das Thema Homophobie zu bewirken. Ferner wirkt es darauf hin, eine Kultur der Anerkennung und Akzeptanz zu schaffen, in der Sportler keine Ablehnung und Diskriminerung aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Identität befürchten müssen. Im Rahmen des "Aktionsplans gegen Homophobie" des Landes Sachsen-Anhalt kommt dem Projekt dabei eine Schlüsselrolle innerhalb der lokalen Sportstrukturen zu.

Im Vergleich zu anderen gesellschaftlichen Bereichen ist der offene Umgang mit sexueller Identität im Breiten- und Leistungssport scheinbar schwieriger. Oftmals verbergen Sportlerinnen und Sportler aus Angst vor Ablehnung, Anfeindungen und Gewalt ihre Homosexualität. Das Thema Homophobie im Sport wurde in Sachsen-Anhalt bisher nicht entsprechend seiner offensichtlichen Notwendigkeit behandelt. Dadurch wird die Herausbildung von Diskriminierung gefördert. Aus diesem Grund wurde zum 01. Juli 2015 das Projekt "STARK im Sport" durch das Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt und den LandesSportBund Sachsen-Anhalt e.V. ins Leben gerufen. Deutschlandweit einmalig in Inhalt und Ausrichtung, übernimmt das Projekt damit innerhalb der deutschen Sportlandschaft eine Vorreiterrolle. 

Die wesentlichen Projektinhalte sind dabei:

 

+ Bildungsarbeit - Aufklärung und Sensibilisierung sowie Vermittlung von

+ Kompetenzen zum Umgang mit Homophobie und Transphobie Aufbau eines

+ Netzwerkes gegen Homophobie im Sport Aufbau einer ehrenamtlichen

+ Beratungs- und Unterstützungsstruktur mit einer zentralen Anlaufstelle

+ für Betroffene und Interessierte Unterstützung von Vereinen, sowie

+ deren Mitgliedern und Fans vor Ort

 

Vereine oder Vereinsmitglieder, die sich angesprochen fühlen und der Problematik Homophobie im Sport gegenüberstehen, können sich jederzeit für eine seriöse Beratung oder Hilfestellung mit der nebenstehend nachfolgend Kontaktperson in Verbindung setzen.

 

Ansprechpartnerin:

 

STARK-Projektkoordinatorin

Madlen Nöller

Rathausstraße 8

06108 Halle (Saale)

 

 03 45/52 16 58 50

 03 45/52 79 100

 stark@lsb-sachsen-anhalt.de

 

Nähere Informationen zum Projekt erhaltet ihr unter folgendem Link.

http://www.lsb-sachsen-anhalt.de/2015/o.red.r/starkimsport.php?nav1=10&nav2=55

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Sachsen-Anhalt e.V.
 

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