Piesteritz beim 12. DFB Ü40-Cup in Berlin dabei +++ Ein einziger hoher Sieg unter acht Mannschaften macht das möglich

“Wir fahren nach Berlin, wir fahren nach Berlin” riefen immer wieder die Spieler des Ü40-FSA-Landesmeisters FC Grün-Weiß Piesteritz, trotz der 0:4 (0:3)-Endspielniederlage gegen den nun dreifachen NOFV-Meister SpVgg Blau-Weiß 90 Berlin am Samstag (30.6.2018) in der Bernburger Sparkassen-Arena. 

Die Enttäuschung über die Endspielniederlage bei der 12. NOFV-Ü40-Meisterschaft hielt sich in Grenzen. Zum einen waren die Berliner mit den Ex-Profis und gebürtigen Quedlinburger Marco Gebhardt oder Ronny Nikol das überragende Team, zum anderen qualifizierte sich neben den NOFV-Meister auch der Vize-Meister. Piesteritz ist damit erst das zweite Team, nach dem TV Askania Bernburg (2016), aus Sachsen-Anhalt, dass sich in 12 Jahren für den Ü40-DFB-Cup im Berliner Olympiapark qualifizieren konnte. 

Dieses Kunststück gelang den Spielern vom diesjährigen FSA-Landesmeister mit nur einem 3:0-Sieg in der regulären Spielzeit gegen den FV Blau-Weiß Stahl Freital. Zuvor gab es ein 0:0 gegen den Greifswalder FC sowie eine 0:2-Niederlage gegen den alten und neuen NOFV-Meister. Am Ende der Gruppenphase qualifizierten sich die Grün-Weißen durch ein mehr erzieltes Tor (3:2) gegenüber Greifswald (2:1) für das Halbfinale. In diesem gab es nach der regulären Spielzeit gegen die SpG Stahl Riese/Meißner SV beim 0:0 keinen Sieger. Mit großem Willen und Kampfgeist hielt Piesteritz die “Null” gegen den etwas besseren Landesmeistermeister aus Sachsen, der seine Chancen jedoch nicht nutzen konnte. Im nötigen Entscheidungsschießen hatte Piesteritz mit 3:2 die besseren Nerven und ließ zum ersten Mal den Ruf “Wir fahren nach Berlin” erschallen. 

Der zweite FSA-Teilnehmer und Gastgeber Spg Askania Bernburg/Alsleben/Plötzkau belegte den achten und damit letzten Platz und musste im gesamten Turnier nur mit neun Spielern auskommen. 

Alle Ergebnisse und Tabellenfinden Sie hier

Ü50 - Kein Medaillen für FSA Vertreter

Bei der 7. Ü50-NOFV-Meisterschaft einen Tag später an gleicher Stelle spielten die beiden FSA-Teilnehmer bei der Medaillenvergabe keine Rolle. Für Gastgeber Spg Askania Bernburg/Neuborna/Biendorf – im Vorjahr noch NOFV-Meister – blieb nur der siebente und für FSA-Vizemeister Spg Blankenburg/Stahl Thale der sechste Platz. FSA-Landesmeister Germania Wernigerode sagte im Vorfeld wegen Personalprobleme seine Teilnahme ab. Dafür sprang der FSA-Vizemeister ein, der in den Gruppenspielen mit zwei Unentschieden und nur einer Niederlage recht achtbar abschnitt. Die einzige Niederlage fiel jedoch um ein Tor zu hoch aus, um bei Punktgleichheit mit dem Zweiten FV Preussen Eberswalde, das Halbfinale zu erreichen. Neuer NOFV-Meister bei den Ü50 wurde in einem reinen Berliner Finale der SSV Köpenick-Oberspree, der Hertha BSC mit 2:1 bezwang. Ergebnisse und Tabellen finden Sie hier.

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