Update: Tag 5 und das Tourfinale in Thalheim

Der Terminkalender von Holger Stahlknecht ist in der Kalenderwoche 24 prall gefüllt. Das Oberhaupt des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA) reist vom 13. bis zum 17. Juni durch das Bundesland, um mit Vereinen bzw. Vereinsvertretern in den Dialog zu treten.

Tag 5: Thalheim

© Robert Kegler

Zum Abschluss der Sommertour gastierte Holger Stahlknecht beim Verbandsligisten SG Rot-Weiß Thalheim. Neben den Vertretern der Rot-Weißen waren auch Oberligist SG Union Sandersdorf zum Dialog geladen. Nach einer Begehung der Anlage, bei der eine Modernisierung des Kunstrasenplatzes zwingend beim Verbandsligisten angeschoben werden möchte, ließ man das Treffen bei einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen. Nach rund 800 Kilometern, die Holger Stahlknecht in dieser Woche zurücklegte, zog der FSA-Präsident ein positives Fazit. „Ich habe 14 Vereine von der Altmark bis ins Burgenland besucht und dabei gute Gespräche geführt. Ich darf mich bei allen Vereinsvertreterinnen und Vertretern bedanken, die an den Dialogen teilgenommen haben und sich die Zeit genommen haben. Wir haben uns Zeit füreinander genommen und ich habe gute Anregungen mitnehmen können. Es gab auch kritische Anmerkungen, die wir gemeinsam verbessern wollen. Ich denke, diese Sommertour war ein gutes Zeichen, dass wir gemeinsam für den Sport kämpfen, dass wir füreinander da sind und uns zuhören. Vielen Dank an alle, die daran teilgenommen haben“, blickt Stahlknecht auf die fünf Tage zurück.

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Tag 4: Lieskau – Weißenfels – Naumburg

© Robert Kegler

Am 4. Tag der Sommertour führte die Reise in den Süden Sachsen-Anhalts. Beim Landesklasse-Aufsteiger LSG Lieskau, der auf eine 100-jährige Vereinshistorie zurückblicken kann, begrüßte man den FSA-Präsidenten auf herzlichste. Zudem hatte der Verein eine Überraschung parat, die Drittliga-Profis des Halleschen FC absolvierten zeitgleich eine Trainingseinheit auf dem Platz. Im Mittelpunkt der Gesprächsrunde stand der Wunsch, einen neuen Kabinentrakt zu errichten. Nach anschließender Führung über das schicke Gelände stand noch ein Gruppenfoto mit den HFC-Profis auf dem Plan.

© Robert Kegler

Die zweite Station des Tages war der SSC Weißenfels. Beim Tabellenzweiten der Verbandsliga waren ebenfalls Bauvorhaben übergeordnete Themen. So hätte man gerne einen Kunstrasenplatz am Stadion. Aber auch die Nachwuchsarbeit sowie die Schiedsrichtergewinnung wurden besprochen. Auch die Eingliederung der U 23-Mannschaft des 1. FC Magdeburg kam in der Gesprächsrunde auf die Agenda.

© Robert Kegler

Der letzte Halt an diesem Tag war dann beim SC Naumburg. Der Landesligist verfügt über zwei Sportanlagen, wobei eine seit Jahrzehnten nicht mehr modernisiert wurde und somit hier großer Handlungsbedarf bestehe. Der FSA-Präsident machte sich ein Bild der aktuellen Situation und besprach mit den Verantwortlichen sowie dem Oberbürgermeister der Stadt, Armin Müller, das weitere Vorgehen. Nach einer Führung über die zweite Anlage endete der vierte Tag der Sommertour.

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Tag 3: Hettstedt – Sangerhausen – Eisleben

Den 3. Tag seiner Sommertour verbrachte der FSA-Präsident im Landkreis Mansfeld-Südharz. Beim Landesklasse-Vertreter FC Hettstedt informierte sich Holger Stahlknecht über die aktuelle Situation des Vereins. Die Verantwortlichen führten das Oberhaupt des Landesverbandes über die beiden zum Verein gehörenden Sportanlagen. Stahlknecht machte sich ein Bild der Plätze sowie der Sanitäranlagen. Anschließend informierte Vereinsvorsitzender Bernd Kühne über die Historie des Klubs sowie die aktuelle Situation. Das Abwerben des eigenen Nachwuchses durch finanzkräftigere Vereine, die eigene Nachwuchsförderung und finanzielle Herausforderungen standen im „Hölzchen“ auf der Agenda. „Der Besuch von unserem Vorsitzenden des FSA war für alle anwesenden Vereinsmitglieder eine gelungene Veranstaltung.  Der offene Austausch in lockerer Atmosphäre ist sehr interessant gewesen. Es war positiv, dass beide Seiten ihre Ansichten einander näherbringen konnten. Wir konnten einige wichtige Erfahrungen und Hinweise für die Weiterentwicklung des Vereins gewinnen. Es war für uns auch sehr wichtig, auf diese Weise das Interesse und die Wertschätzung an unserem Klub zu vermitteln. Die Sichtweite vieler Entwicklungen im Bereich Fußball konnten hier erläutert werden, wenn auch noch nicht alle Fragen beantwortet werden konnten. Es war einfach super“, so Kühne im Nachgang.

© Robert Kegler

Der zweite Haltepunkt war folgend beim VfB 1906 Sangerhausen. Torsten Schweiger, Präsident des Verbandsligisten, begrüßte zudem noch das Trainergespann Olaf Glage/ Marcus Rauer, den Kreisfachverbands Präsidenten Thomas Große sowie den FSA-Vizepräsidenten Lothar Bornkessel. „Es freut uns sehr, dass der FSA-Präsident den direkten Dialog mit der Basis sucht. So etwas hat es in der Vergangenheit nicht gegeben. Der Fußballverband steht noch vor großen Herausforderungen, die wir gemeinsam lösen müssen. Daher ist ein solcher Austausch wichtig“, so Schweiger. Auch in Sangerhausen wurde die Sportstättenförderung thematisiert. Aber auch Fragen zum aktuellen Spielbetrieb rückten in den Vordergrund. Nach gut 90 Minuten endete der Austausch.

© Robert Kegler

Am Abend wartete dann beim MSV Eisleben der kulinarische Höhepunkt der Rundreise. Die Hirtenrollen vom Grill sorgten für große Freude. „Es war sehr schön, wieder in Eisleben zu sein. In der Vergangenheit war ich bereits öfter hier und es fühlte sich erneut so an, bei Freuden zu sein“, so Stahlknecht bei seiner Ankunft. In entspannter Atmosphäre wurden einige Themen zur Sprache gebracht. Unter anderem befürworteten die Verantwortlichen des MSV eine Modifizierung des Landespokals. Auch der Nachwuchsfußball sowie die Trainerlizenzen wurden besprochen. Nach einer Führung über das Areal sowie den Kabinentrakt endete der dritte Tag der Sommertour.

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Tag 2: Staßfurt – Westerhausen – Wernigerode

Am zweiten Tag seiner Sommertour gastierte der FSA-Präsident Holger Stahlknecht im Salzlandkreis und Harz. Nach langer Anfahrt aus der Altmark besuchte das Verbandsoberhaupt den Landeslisten SV 09 Staßfurt. Neben Vereinsvertretern waren Oberbürgermeister Sven Wagner und der Kreisfachverband Salzland in den Dialog involviert. In einer lockeren Gesprächsrunde informierte der Verein über die erfolgreiche Nachwuchsarbeit und den Stand der Mitgliederzahl. „Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für den konstruktiven Austausch und verbinden dies mit dem Wunsch auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit“, hieß es von Vereinsseite.

 © Robert Kegler

Anschließend ging es in Richtung Harz weiter, um dem Landesmeister SV 1890 Westerhausen einen Besuch abzustatten. Bevor bei einer Tasse Kaffee über bevorstehende Aufgaben des Vereins gesprochen wurde, führten die Verantwortlichen des Vereins den FSA-Präsidenten über die Anlage des (Noch)-Verbandsligisten. Anschließend standen der angestrebte Oberliga-Aufstieg, die Nachwuchsthematik sowie die Sportstättenförderung auf der Agenda. Dem Dialog wohnte auch der Präsident des KFV Harz, Detlef Rutzen, bei. „Es war uns eine Ehre, den FSA-Präsidenten bei uns auf dem Wolfsberg begrüßen zu dürfen und ein krönender Abschluss nach den letzten aufregenden Tagen. Es wurden viele Themen angesprochen, wobei das Thema Oberliga immer im Fokus stand. Wir freuen uns schon, Herrn Stahlknecht bei einem Oberligaspiel begrüßen zu dürfen“, äußerte sich Sascha Malkowski, Vereinsvorsitzender des SVW.

 © Robert Kegler

Den finalen Stopp an diesem Tag legte Stahlknecht dann beim Oberligisten FC Einheit Wernigerode ein, wo der Bau eines neuen Kunstrasenplatzes das übergeordnete Thema des Abends war. Unterstützung erhielt der Verein dabei von anwesenden Landrat Thomas Balcerowski sowie den neugewählten Oberbürgermeister Tobias Kascha. Ein Projekt, dass nach Aussage der Vereinsvertreter richtungsweisend für den Oberligisten sei. Nach gut anderthalb Stunden und einem obligatorischen Gruppenfoto endete der zweite Tag der Sommertour unterhalb des Brockens.

© Robert Kegler

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Tag 1: Stendal – Bismark – Salzwedel

Der Startschuss zur fünftägigen Rundreise fiel am gestrigen Montag (13.06.2022) im Norden Sachsen-Anhalts. Zum Auftakt der Sommertour besuchte der FSA-Präsident das Stendaler „Hölzchen“, um sich mit den Verantwortlichen des 1. FC Lok Stendal auszutauschen. Neben den Vertretern des Noch-Oberligisten war auch die Landtagsabgeordnete Xenia Schüssler sowie der amtierende Oberbürgermeister Klaus Schmotz und Michael Müller, Präsident des Kreisfachverbandes Altmark Ost anwesend. Themen waren unter anderem der DFB-Stützpunkt, der in Stendal weggebrochen ist, die Sportstättenförderung und die Nachwuchsgewinnung. In gut zwei Stunden wurden einige Punkte angerissen, die der FSA-Präsident mit in die Landeshauptstadt nehmen wird. „Unser Auftakt der Sommertour in Stendal verlief sehr erfolgreich. Mir ist es wichtig, dass wir die Themen, die die Vereine bewegen, auf Augenhöhe besprechen, um sich am Ende auch gegenseitig helfen zu können“, so Stahlknecht.

© Robert Kegler / Holger Stahlknecht (3.v.l.) mit den Verantwortlichen des 1. FC Lok Stendal.

Der zweiten Termin des Tages erfolgte beim Landesliga-Dinosaurier TuS Schwarz-Weiß Bismark, wo der FSA-Präsident ebenfalls gastfreundschaftlich begrüßt wurde. Neben den Vereinsvertretern war auch Müller vom KFV Altmark Ost dabei. Hier waren vordergründig Probleme der Nachwuchsgewinnung, dem Zuwachs von ehrenamtlichen Helfern und die Thematik der Fördermittel-Rahmenbedingungen auf der Agenda. „Wir als Verein haben uns über den Besuch und den ehrlichen Dialog mit dem FSA-Präsidenten sehr gefreut. Die Arbeit in den Vereinen mit all ihren Herausforderungen bildet die Basis unseres Sportes und daher sollte ein regelmäßiger gemeinsamer Gedankenaustausch die Grundlage für eine positive Zukunft im Amateurfußball sein“, sagt Martin Nahrendorf, Vorstandsmitglied bei den Schwarz-Weißen. Nach einer Begehung der Anlage verabschiedete sich Stahlknecht in Richtung Hansestadt Salzwedel, wo am Abend der letzte Termin beim frischgebackenen Landesligisten SV Eintracht Salzwedel auf dem Programm.

© Robert Kegler / Das FSA-Oberhgaupt besichtigt die Anlage des TuS Schwarz-Weiß Bismark

Trotz der Feierlichkeiten am Vorabend, die Eintracht sicherte sich mit einem 5:0-Heimsieg den Aufstieg in die Landesliga, wurde in großer Runde eine Reihe an Themen besprochen, die die Vorstandsriege um Burghardt Schulze tangierten. Die Gründung von Spielgemeinschaften im ländlichen Raum war ebenso Thema, wie die Trainerlizenz-Ausbildung und die U 17-Regelung (Paragraf 11). „Es ist mir eine Freude mal wieder hier in Salzwedel zu sein. Ich habe hier in der Vergangenheit schon so einige schöne Stunden verbracht. Natürlich möchte ich erstmal die Gelegenheit nutzen, um euch zum Aufstieg in die Landesliga zu gratulieren. Der eigentliche Hintergrund unseres Besuches ist aber, dass wir wieder mehr zuhören möchten und gucken wollen, wo die Probleme sind. Letztlich wollen wir herausfinden, wo der Schuh drückt. In den letzten Wochen und Monaten haben wir beim FSA viele Dinge angestoßen und neue Strukturen entwickelt“, äußerte sich Stahlknecht.

© Robert Kegler / Zum Abschluss des ersten Tages war der FSA-Präsident zu Gast auf der Roten Flora des SV Eintracht Salzwedel.

Kurz nach 21 Uhr endete der letzte Termin zum Auftakt der Sommertour.

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