Masterplan: Vereinsmanager und Kinderfußball im Fokus

Nächster Schritt für die Zukunft des Amateurfußballs: In einem weiteren DFB-Workshop haben sich Vertreter und Vertreterinnen aus Amateurvereinen mit Maßnahmen für den Masterplan 2024 auseinandergesetzt. Schwerpunktthemen waren diesmal die Bereiche Qualifizierung und Jugend.

24 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, unter anderem drei Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt, aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich für zwei Tage in der DFB-Zentrale in Frankfurt eingefunden. Die meisten von ihnen waren auch beim 3. Amateurfußball-Kongress im Februar in Kassel dabei gewesen. Ergänzt wurde die Gruppe durch fünf Jugendleiter, die im Rahmen der DFB-Aktion „Fußballhelden“ für ihr Engagement im jungen Ehrenamt ausgezeichnet worden waren.

Konsequente Einbindung und Beteiligung der Basis

Aufgeteilt in vier Arbeitsgruppen (1 x Vorsitzende, 1 x Abteilungsleiter Fußball, 2 x Jugendleiter) beschäftigte sich der 3. Vereins-Workshop zum Masterplan unter der Leitung von hauptamtlichen Mitarbeitern des DFB über zwei Tage mit der inhaltlichen Vertiefung und Weiterentwicklung von drei geplanten Maßnahmen:

  1. Fußballspezifische Vereinsmanager-C-Lizenz
  2. Neue Spielformen im Kinderfußball
  3. Kindertrainer-Lizenz

Dabei bestätigte sich der Eindruck, dass allen drei Punkten eine hohe Priorität seitens der Vereinsvertreter/-innen eingeräumt wird. Die neuen Spielformen im Kinderfußball befinden sich seit Saisonbeginn bereits in einer ausgeweiteten Pilotphase, an der sich offiziell neun Landesverbände beteiligen.

Das Prinzip der Einbindung und Beteiligung der Basis soll konsequent fortgesetzt und ausgebaut werden, auch das ist Bestandteil des neuen Masterplans. Die Entwicklung und Ausarbeitung des Maßnahmenpakets wird gemeinsam mit führenden Köpfen von Amateurvereinen aus ganz Deutschland und den weiteren Organisationsebenen des deutschen Fußballs (DFB, Landesverbände, Bezirke/Kreise) vorgenommen, um den Masterplan 2024 so zielgerichtet, realitätsnah und wirksam wie möglich zu gestalten.

Masterplan: Darum geht‘s

Grundlage des Masterplans sind die Ergebnisse und priorisierten Handlungsempfehlungen des 3. Amateurfußball-Kongresses. Diese wurden verdichtet und zu acht festen Teilzielen für die Zukunft des Amateurfußballs zusammengefasst:

  1. Gewinnung, Bindung und Entwicklung von Spielerinnen und Spielern
  2. Erhöhung der Zahl der Mannschaften im Spielbetrieb und den Vereinen
  3. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Trainerinnen und Trainern
  4. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern
  5. Gewinnung, Bindung, Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in den Vereinen
  6. Verbesserter Zugang zu moderner Sportinfrastruktur
  7. Optimierung der Ressourcen für Vereine8
  8. Gewinnung und Bindung von Fans und passiven Mitgliedern

So geht’s weiter

Weitere Workshops mit den Vereinen sollen folgen. Zudem ist geplant, die Meinungsbildung über den Online-Weg sukzessive auszuweiten. Bis Frühjahr 2020 soll der Masterplan im Detail ausgearbeitet sein. Anschließend wird er in der Konferenz der Landesverbandspräsidenten vorgestellt, um vom DFB-Vorstand offiziell beschlossen zu werden. Was folgt, ist die wichtigste Phase für DFB, Landesverbände, Bezirke/Kreise und Vereine - nämlich den Masterplan in den Jahren 2020 bis 2025 gemeinsam umzusetzen und mit Leben zu füllen.

[dfb]

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