Zweiter Ü-Landestitel für Hadmersleben binnen acht Tage

SG Altenweddingen/Hadmersleben gewinnt ungeschlagen die Ü60-Hallenlandesmeisterschaft des FSA

Bernburg. Die Spielgemeinschaft SV 1889 Altenweddingen/TSV Hadmersleben war die dominierende Mannschaft bei der 5. Ü60-Hallenlandesmeisterschaft des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA) am vergangenen Sonntag in der Bernburger Eichenweg-Halle und blieb bei seiner ersten Teilnahme ohne Niederlage. Lediglich beim 0:0 gegen Loitsche/Zielitz reichte es nicht zu drei Punkten.

Damit setzte sich die SG Altenweddingen/Hadmersleben bei ihrer ersten Ü60-Teilnahme vor dem zweifachen Ü60-Hallenlandesmeister SSV Eintracht Loitsche/Zielitz und dem Landesmeister auf Kleinfeld SG Askania Bernburg durch. Für den TSV Hadmersleben war es nach dem Gewinn der Ü40-Futsalmeisterschaft in Wernigerode am vergangenen Wochenende der zweite Hallen-Landestitel im Ü-Bereich binnen acht Tage. Der neue Landesmeister beeindruckte durch seine taktische und sehr disziplinierte Spielweise, immer wieder organisiert von Detlef Pape, von der ersten bis zur letzten Minute, gepaart mit technisch guten Spielern wie Jörg Schüßler. Im gesamten Turnier kassierten sie in sechs Spielen lediglich zwei Gegentore. Während Altenweddingen/Hadmersleben nur im direkten Duell mit der Eintracht Punkte liegen ließen, kostete Loitsche/Zielitz ein weiteres 0:0 gegen Tangermünde den dritten Hallen-Meistertitel bei der Ü60. Denn auch die Eintracht blieb ohne Niederlage.

Für den Vorjahressieger SV Germania Wernigerode blieb diesmal nur der vierte Platz, da sie bei Punktgleichheit mit dem Dritten Askania Bernburg - so die Ausschreibung -  den direkten Vergleich mit 2:3 verloren hatten. Auf den fünften Platz kam durch Siege in den beiden letzten Spielen noch die SG Stahlbau Dessau (Sieger 2017) vor dem Neuling FSV Saxonia Tangermünde und der punktlosen Salzland-Auswahl. Für die Salzland-Auswahl blieb unter sieben Mannschaften (Teilnehmer-Rekord) ohne Punkt und nur einem erzielten Tor der letzte Platz. Sie wies aber mit 67,7 Jahren auch den älteste Altersdurchschnitt auf und stellte mit dem Amesdorfer Peter Henning (in fünf Wochen 72 Jahre) den ältesten Aktiven. Im Vergleich dazu betrug der Altersdurchschnitt beim Sieger 61,9 Jahre, beim Zweiten Loitsche/Zielitz 65,1 und bei Askania Bernburg 62,9 Jahre.

Stellte die Salzland-Auswahl den ältesten Aktiven, spielte beim Vizemeister SSV Eintracht Loitsche/Zielitz mit dem in Tangermünde geborene Rolf Döbbelin der prominenteste Aktive bei dieser Ü60-Meisterschaft mit. Döbbelin kickte elf Jahre in der DDR-Oberliga beim 1. FC Magdeburg und absolvierte in der Zeit 131 Oberliga-Spiele sowie traf für die Blau-Weißen sieben Mal. Zudem lief er in zehn Europacup-Begegnungen für den 1. FCM auf. Bei den Einzelehrungen räumten die Bernburger gleich zweimal ab. Mit zehn Toren wurde Uwe Cisewski erfolgreichster Torschütze und Dieter Lutze erhielt den Ehrenpreis als bester Spieler, während der Titel des besten Torhüters nach Loitsche/Zielitz an Uwe Kujath ging.

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