FSA richtet Appell an die Gemeinden

In den abgelaufenen Wochen kam es zu massiven Preissteigerungen bei Strom und Heizmaterialien, somit drohen auch den Fußballvereinen in Sachsen-Anhalt bei der Durchführung ihres Trainings- und Wettkampfbetriebs hohe Mehrkosten. Viele Vereine können in den kommenden Monaten in finanzielle Notlagen geraten, die ihre Überlebensfähigkeit massiv bedrohen würden.

© Marcel Theumer

Nachdem in den letzten zwei Jahren Corona-bedingt der Spiel- und Trainingsbetrieb auf den Plätzen ruhen musste und dadurch die Vereine bereits vor große Herausforderungen gestellt wurden, steht nun mit der „Energiekrise“ eine weitere gravierende Problematik auf der Agenda.

„Es wird keine Anordnung von oben geben“

Der Fußballverband Sachsen-Anhalt weiß um die Umfänge, mit der nun die Vereine von Arneburg bis Zeitz konfrontiert sind. Sportvereine und Kommunen, die als Träger der Sportstätten fungieren, werden in diesem Winter vor deutlich erhöhten Kosten für Strom und Gas stehen. Hierbei stellt sich der FSA allerdings demonstrativ hinter die Vereine und betont: „Wir werden keine Anordnung von oben geben, dass die Vereine ihr Flutlicht ausschalten oder das warme Wasser zum Duschen abstellen müssen. Ein solch aufgezwungener Energie-Lockdown würde erneut zu einer großen Diskrepanz in unserer Gesellschaft führen. Der Sport soll vereinen und wir sind gut beraten, unsere Sportvereine im Land zu unterstützen. Sie sind nicht verantwortlich für diese Situation! Daher fordern wir die Gemeinden auf, die Belange der Vereine zu berücksichtigen und die Abgaben nicht zu erhöhen. Das wäre für viele Vereine im Land existenzbedrohend“, appelliert FSA-Präsident Holger Stahlknecht.

Corona / Covid-19
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