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Aktuelles

Jugendvorstand tagte am 31.7.2010 in Magdeburg

Im Mittelpunkt:
 
  • die Wettkampfgestaltung auf Landes-und Kreisebenen,
  • Informationen zur Talententwicklung,
  • Ergebnisse einer Umfrage und weitere Maßnahmen einer notwendigen Jugendqualifizierung,
  • Ergebnisse im DFB -Wettbewerb „Team 2011“
  • Erfahrungen der Jugendobleute der Kreise bei der Umsetzung vielfältiger Aktivitäten an der unmittelbaren Basis, den Vereinen
  • Geprägt von den Zielstellungen des 6. Jugendverbandstages 2008 nutzten die im Jugendvorstand zuständigen haupt- und ehrenamtlichen Verantwortlichen die Gelegenheit für ein erstes Resümee . Mit Blick auf den 7. Jugendverbandstag 2012 wurden Reserven aufgezeigt und Maßnahmen vorgeschlagen
    Am Rande der Arbeitsberatung erfolgte vom Spielleiter Heinz Körner und den Kreisjugendobleuten die Auslosung der Pokalspiele 2010/11.
    Die Ansetzungen der 1. Runde
    --- A-Jugend ---
    --- B-Jugend ---
    --- C-Jugend ---
    --- D-Jugend ---
    Die weiteren Runden ergeben sich aus den Ergebnissen. Die Termine hierfür sind im Rahmenterminplan zu finden.
    Präsident Werner Georg informierte zunächst über die aktuellen  Aufgaben des Verbandes. Dabei bezog er sich auf den außerordentlichen Verbandstag und die Festveranstaltung zum 20 jährigen  Bestehen des Verbandes am 21. August in Staßfurt.

    Sich auf die Auswirkungen der demografischen Entwicklung beziehend, so  Spielleiter Heinz Körner wird  gegenwärtig neben den sich jährlichen wiederholenden Aktivitäten für eine funktionierende Wettkampfgestaltung eine Analyse der  aktuellen Spielgestaltung der Nachwuchsmannschaften auf Landes- wie Kreisebene für den Verbandsvorstand erstellt. Ziel soll es  sein, an den Nahtstellen des Landes- und Kreisspielbetriebes allen Vereinen

    einen geregelten  Wettspielbetrieb zu sichern. Dabei steht besonders der A-Juniorenbereich im Focus.
    Fragen der Belastungsgestaltung, Terminprobleme  durch  Einsätze der Kader der Landesleistungszentren aus Magdeburg und Halle  in den Landesauswahlmannschaften sowie durch die Spielpläne der A-B-C Junioren Bundes- bzw. Regionalliga führten auch nach einer Meinungsumfrage auf den Staffeltagen mit den auf Landesebene spielenden Vereinen zur Festlegung, künftig im A-und B- Juniorenbereich nicht mehr unmittelbar am Landespokal teilzunehmen.
    Vielmehr wird es ein Qualifikationsspiel für die Meldung  eines FSA-Vertreters zur Teilnahme am  DFB A-Junioren Vereinspokal und NOFV-B-Juniorenpokalwettbewerb beim Landespokalsieger geben.
    Neu wird sein, ein auf Kreis – und Landesebene angedachtes Qualifizierungsturnier für die Bestenermittelung im Futsal der C-Junioren. Dem bundesweiten Trend folgend wird unser Landessieger  die Möglich haben, sich über  über die NOFV Regionalmeisterschaft  bis zum Bundesfinale zu qualifizieren. Hinweise zum Futsal sind auf der DFB und FSA Homepage zu finden.  

    Frank Gifhorn, Leiter der 16 DFB- Stützpunkte in Sachsen Anhalt unterstrich nachhaltig die Bedeutung und erforderliche Termintreue der im FSA  Jahresterminkalender ausgewiesenen Stützpunktvergleiche. Er betonte erneut die Priorität  in der Arbeit der DFB Stützpunkte,  die Zuführung von  gut ausgebildeten Spielern für die Leistungszentren zu sichern. Bislang fanden 83 % der Stützpunktspieler ihren Platz in den Landesauswahlmannschaften.

    Es wurde sich  dem Wunsch der KFV folgend verständigt, bereits bei den im Herbst stattfindenden Infoabenden an den Stützpunkten sich zu territorialen Fragen einer weiteren Unterstützung der Talententwicklung zu verständigen. 
    Landestrainer Dieter Hausdörfer belegte an Hand von aktuellen Ergebnissen der Landesauswahlmannschaften sowie der Kader in DFB Nationalteams die notwendigen Voraussetzungen im Umfeld des  zertifizierten  DFB / DFL Leistungszentrums FCM sowie des  MFFC und HFC mit den zugeordneten Eliteschulen  des Fußballs (Magdeburg männlich und weiblich) und der Eliteschule des Sports(Halle männlich) noch zielgerichteter für die individuelle
    Kaderausbildung zu nutzen.
    Gespräche  mit  den  Präsidenten und zuständigen Vertretern des Nachwuchsbereichs  des FCM und HFC bestätigten die Grundpositionen in der vom FSA aktualisierten Talententwicklungskonzeption.
    Gleichzeitig verständigten sich die Partner zur gemeinsamen Verfahrensweise einer erforderlichen Leistungsentwicklung. Abschließend rief er die Jugendobleute der Kreise auf, alle Möglichkeiten über ihre Kontakte zu den Vereinen auszuschöpfen, um vor allem über die Nutzung von Qualifizierungsangeboten der Trainer und Übungsleiter zu einer höheren Qualität in der Ausbildung der Spielerinnen und Spieler zu gelangen. 
    Christian Reinhardt, in seiner Verantwortung als Jugendbildungsbeauftragter, erläuterte die ersten  Ergebnisse der FSA-Qualifizierungsoffensive. Zunächst lobte er die ehrliche Positionierung der Teilnehmer an der Umfrage des FSA.  Die Ergebnisse, z.B.  haben lediglich nur 50 % eine Lizenz, bestätigten die Notwendigkeit der Erarbeitung eines zielgerichteten Ausbildungsangebotes.Viele Trainer und Übungsleiter haben keinen Zugang
    zum jährlich, den Vereinen zur Verfügung gestellten Lehrgangsplaner des Verbandes.Gemeinsam mit dem zuständigen Bereich der Qualifizierung des DFB muss es kurzfristig gelingen neue dezentrale Qualifizierungsangebote anzubieten.  
    Während sich auch die Tagungsteilnehmer über die bisherigen Ergebnisse der Frauennationalmannschaft  beim u20  Weltcup freuten und der Magdeburger Torhüterin im Finale gegen Nigeria eine möglichst „saubere Weste“ wünschten (zwischenzeitlich auch im Finale realisiert und den Titel errungen -Glückwünsche auch des Jugendvorstandes) , positionierten sich die im Jugendvorstand für den Schulfußball verantwortlichen 
    Caroline Kunschke und  Henry Glaue 
    zum aktuellen Stand des Wettbewerbs  Team 2011.
    „Mit der Anmeldung unserer 180 Schulen und 399 Vereine können wir sogar deutschlandweit zufrieden sein. In den nächsten Wochen und Monaten gilt es die inhaltlichen Komponenten noch stärker zu nutzen“, Angedachte Angebote wie  auch ein vom Kultusministerium begrüßter Wettbewerb für Mädchen auf den mit Hilfe des DFB geschaffenen Minispielfeldern in den Kreisen oder die Ermittlung des erfolgreichsten Technikers brauchen die ganze Unterstützung der KFV-SFV.
    Den Kreisen wurden die Adressen der genehmigten Anträge durch das Kultusministerium zur    für die Vereibarung„Schule & Verein „übergeben. Nun liegt es an der Verantwortlichen in den Kreisen sie  zur Einbeziehung in das Wettbewerbsgeschehen zu nutzen. 

    Hinweis: KFV  Anhalt Bitterfeld-
    neuer Obmann
    Danke an Frank Erdmenger;
    Willkommen im Jugendvorstand 
    Klaus Schlitter
    Der Nachmittag gehörte den Vertretern aus den Kreisen im Jugendvorstand.
    Verständlich, dass ihre besondere Sorge dem Kreisspielbetrieb galt. Ausgehend von der DFB Fachtagung in Hannover im Februar 2010 sind sie gewillt in Absprache mit ihren Vereinen territoriale Spielmöglichkeiten anzubieten. Mittels Zusammenschluss von benachbarten KFV, der Ausschöpfung der Möglichkeit zur Bildung von Spielgemeinschaften oder das Nutzen von Gastspielgenehmigungen sollte es gelingen den Kreisspielbetrieb zu sichern. Bei der in Abstimmung mit den Vereinen zu treffenden  Entscheidungen sollen stets getreu dem Slogan “ Keiner darf verloren gehen“ gehandelt werden. Die Ausführungen der ehrenamtlichen Kreisvertreter machte aber auch deutlich, dass die zu einer zielgerichteten und gutgemeinten Vereinsarbeit gehörenden Aktivitäten sie an die Grenze ihrer  personellen und zeitlichen  Möglichkeiten im KFV /SFV führt.
    FSA Vizepräsident Dirk Overbeck , zuständig für den Jugendbereich, dankte abschließend allen ehren- und hauptamtlichen Mitgliedern des Jugendvorstandes für ihre umfangreichen wie richtungsweisen Darlegungen.
     Er unterstrich die Notwendig, dass die seit dem Jugendverbandstag erstellten  bzw. aktualisierten  Grundsatzmaterialien zielgerichtet mit abrechenbaren Ergebnissen weiter untersetzt werden und vor allem die Basis erreichen müssen.
     
    Für die Mitglieder des Jugendvorstandes wie für die Vereine selbst gilt es , über eine noch stärkere Nutzung von Kommunikationsmitteln, den Arbeitsberatungen mit den Jugendleitern der Vereine im Februar 2012 , der Nutzung einer  noch stärkeren Einbeziehung der Staffelleiter als Mittler von Verband zum Verein, bei den Info-Abenden der DFB-Stützpunkte oder der Einbeziehung der DFB-und FSA Homepage  alle Möglichkeiten im Sinne einer Serviceleistung zu nutzen. In diesem Sinne soll es  bei weiterem Engagement der ehrenamtlichen wie hauptamtlichen Mitstreiter sowie durch die Unterstützung aller Präsidien und Vorstände der Verbände und Vereine  möglich sein, den optimistischen  Ausblick auf die angestrebten Ziele 2012 zu bewahren.