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Neues Online-Tool zur Beantragung von Spielerpässen

“Pass Online“ heißt das neue Tool und ist Teil der Webapplikation DFBnet mit dem die beteiligten Fußballverbände künftig die Beantragung neuer Spielerpässe für die Vereine auch im Internet ermöglichen können. Damit werden die Vereine zukünftig in die Lage versetzt, die komplette Abwicklung aller benötigten Daten eines Spielers zur Erstellung des Passes über das Internet zu erledigen. Nach der jetzt in einigen Vereinen schon laufenden Pilotierung soll die leicht zu bedienende Software ab Herbst dieses Jahres stufenweise flächendeckend in den Verbänden eingeführt werden.

Die Vorteile dieses neuen Tools auf einen Blick: Das mühsame Ausfüllen und Versenden von Papierdokumenten entfällt. Sekundenschnell wird der Antrag an die Passstelle des Verbandes weitergeleitet und bearbeitet. Nach entsprechender Konfiguration des Systems kann der aufnehmende Fußballverband mit dem Abschicken des Online-Antrages sogar das Spielrecht für den neuen Spieler automatisch ermitteln und erteilen.

Doch damit nicht genug: Da das System die Eingaben automatisch auf Vollständigkeit und Richtigkeit prüft, werden Erfassungsfehler erheblich reduziert. Die Vereine sparen Zeit und Kosten.

Auch wenn ein Spieler seinen Verein wechseln möchte, bietet die Neuerung eine große Vereinfachung: Über DFBnet erhält der Verein Zugang zur Passdatenbank – und kann bei einem Antrag auf Vereinswechsel auf die relevanten Spielerdaten zurückgreifen. Zudem kann der neue Verein den Spieler im Rahmen eines Vereinswechsels beim bisherigen Verein abmelden.  Der alte Verein wird über diesen Vorgang automatisch informiert.

Durch die Erleichterung bei der Passantragsstellung können sich die Vereine somit auf die eigentlichen Kernaufgaben der Vereinsarbeit konzentrieren.

Sobald der jeweilige Landesverband die Online-Passantragsstellung eingeführt und die Regularien dafür vorbereitet hat, können die Vereine das neue Tool nutzen. Derzeit bereiten die ersten Landesverbände den Praxis-Einsatz für den Herbst 2009 vor. „Wir freuen uns schon darauf, in einigen Monaten DFBnet Pass Online mit der neuen Antragsstellung nutzen zu können“, sagt Michael Hurler, geschäftsführender Vizepräsident des Württembergischen Fußballverbandes. „Hiervon erwarten wir uns eine optimierte und beschleunigte Antragsbearbeitung und bieten damit unseren Vereinen einen noch besseren Service.“

„Mit den neuen Funktionen in DFBnet Pass Online haben wir die Voraussetzungen für völlig neue und moderne Prozesse geschaffen“, sagt Kurt Gärtner, Geschäftsführer von DFB-Medien. „So werden die Fußballverbände Schritt für Schritt ihre Verfahren anpassen, um damit die Arbeit in den Vereinen zu erleichtern.“


Mit DFBnet SpielPLUS in eine neue Ära 

Ein entscheidender Meilenstein ist erreicht: Nach langer Konzeptionsphase mit den Verbänden des deutschen Fußballs und einer konzentrierten Entwicklungs- und Vorbereitungsphase ist seit dem 18. Juni 2009 die neue DFBnet Spielplanung online. Sie löst eines der umfangreichsten DFBnet-Module aus der Anfangszeit des Systems vollständig ab.

So präsentiert sich DFBnet SpielPLUS ab sofort in neuer und einheitlicher Technologie. Über 5000 Staffelleiter und Spielansetzer profitieren von der rundum-erneuerten DFBnet Spielplanung zur Organisation der rund 1,4 Millionen Meisterschaftsspiele pro Saison.

Neben vorangegangenen umfassenden Schulungen der Anwender wird die Einführung des neuen Moduls durch umfangreiche Online-Hilfefunktionen und eine Reihe von Schulungsvideos im Service-Bereich von DFBnet unterstützt.

Damit sind nun alle DFBnet-Module im Spielbetrieb in modernster Softwarearchitektur gestaltet und über ein einheitliches Login zu erreichen. So verzahnen zum Beispiel die DFBnet-Module für die Bearbeitung von Meisterschaftsspielen, Pokalen und Turnieren mit der integrierten Spielstättenbelegung, dem Spielbericht und dem Ergebnisdienst. Von der in nun allen Bereichen einheitlichen und leicht erlernbaren Benutzerführung profitieren alle, die mit DFBnet arbeiten: Die Spielplaner, Staffelleiter und Vereine.

DFBnet SpielPLUS ist in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedsverbänden des DFB e.V. entwickelt worden. Der jetzt erreichte Meilenstein bildet eine zentrale Basis und öffnet neue Möglichkeiten für die künftige Weiterentwicklung des Systems.


Wie bereits seit längerem angekündigt, wird die Produktivsetzung des Paketes 3.0 in der Nacht von Mittwoch, dem 17.06.09 auf Donnerstag, den 18.06.09 im Wartungsfenster ab 00:00 Uhr erfolgen. Alle DFBnet Anwendungen werden hierzu heruntergefahren und stehen am Morgen des 18.06.09 wieder wie gewohnt zu Ihrer Verfügung. 

Bitte beachten Sie noch folgende Hinweise:
 
  1. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) der DFB-Medien sind überarbeitet und stehen in einer aktualisierten Version zur Verfügung. Diese ist im Portal unter AGB einzusehen. Die Aktualisierung erfordert zwingend eine Neubestätigung durch jeden Inhaber einer DFBnet Kennung. Spätestens nach 10-maligem Arbeiten mit den DFBnet Applikationen ohne Bestätigung kann mit den DFBnet Applikationen nicht mehr gearbeitet werden. Wir bitten Sie, die Inhaber von Kennungen innerhalb Ihres Landesverbands gegebenenfalls noch einmal darauf hinzuweisen.
     
  2. Ab heute Abend wird der Baan Webtop (alte Spielplanung) nicht mehr über www.dfbnet.org / portal.dfbnet.org erreichbar sein. 
     
  3. In der Anlage darf ich Ihnen die Freigabemitteilung zum SpielPLUS Pokalspielbetrieb zur Verfügung stellen. 
 

DFBnet: Die einheitliche Datenbasis des Deutschen Fußballs

Der Deutsche Fußball-Bund und alle 21 Fußball-Landesverbände haben im Mai 2004 die Schaffung einer einheitlichen Datenbasis für den gesamten deutschen Fußball befürwortet. Schon seit 2002 wird im Bereich des Spielbetriebs die einheitliche DFBnet-Spielansetzung und Schiedsrichteransetzung bei inzwischen 20 Landesverbänden und allen Regionalverbänden erfolgreich eingesetzt.

Mit DFBnet sollen so alle Personen- und Spielverwaltungssysteme in eine zentrale Soft- und Hardware-Infrastruktur überführt werden, die den hohen Anforderungen der Verbände und Vereine genügt. Das DFBnet wird damit zukünftig nicht nur den gesamten Fußball- Spielbetrieb in Deutschland verwalten und transparent darstellen, sondern auch eine Vielzahl weiterer Software-Applikationen integrieren.

Wurde in der Vergangenheit zum gleichen Themenkomplex in den Verbänden mit zahlreichen unterschiedlichen Insellösungen gearbeitet, wird man in Zukunft das Know-how der Experten und die Finanzmittel bündeln.

Damit sollen sich zukünftig viele zeitraubende Mehrfacherfassungen und Abstimmprozesse erübrigen. Die Verwaltung von Millionen Mitgliederdaten im deutschen Fußball wird einfacher, schneller, zuverlässiger und kostengünstiger.

DFBnet beinhaltet derzeit folgende bundeseinheitliche Software-Module:

DFBnet-ApplikationStatus
Spielbetrieb (Ergebnisdienst, Spielansetzung)produktiv seit 05/2002
Schiedsrichteransetzungproduktiv seit 10/2005
Turnier- und Pokalspielbetrieb (NG)produktiv seit 10/2006
Elektronischer Spielberichtproduktiv seit 07/2004 (DFL/DFB)
Sportgerichtsbarkeitproduktiv seit 01/2006 (DFB)
Lizenzverwaltung (Trainer- und Schiedsrichterlizenzen)produktiv seit 05/2004
Nationale Passverwaltungproduktiv seit 07/2005
Verbandsverwaltung mit Vereinsmeldebogenin Entwicklung (2006)
Elektronische PostfächerPilotbetrieb seit 12/2005 (WFV)
DFB-Fußballabzeichenproduktiv seit 02/2004
DFB-Talentförderungproduktiv seit 11/2003
DFB-Mädchenfußballportalproduktiv seit 02/2005
Internetbasierte Vereinsverwaltungin Planung

Ein Hauptziel der integrierten DFBnet-Module ist, dass eine bestimmte Person in der weitläufigen Verbandsstruktur des deutschen Fußballs - ob als Spieler, Trainer, Schiedsrichter oder Funktionär - nur an einer zentralen Stelle gepflegt und verwaltet wird. Das gleiche gilt für andere gemeinsam genutzte Ressourcen wie z.B. Stadien und Sportstätten. Damit wird die mehrfache Datenhaltung und der damit verbundene Mehraufwand sowie zahlreiche Fehlerquellen unterbunden.

DFBnet schafft Synergien aus den besten Lösungen der Landesverbände und vernetzt die Systeme zu einer einheitlichen Datenbasis. Dadurch kann die Qualität der Verwaltung deutlich steigen. Die zukünftig anfallenden Kosten für alle beteiligten Verbände können insbesondere im Verhältnis zur Qualität reduziert werden.

Nur mit einer nationalen Lösung kann man für alle Regionen und Gliederungen einen gleich bleibend hohen Standard und die laufende Aktualität der eingesetzten Systeme gewährleisten.

Des Weiteren erlaubt die einheitliche Datenbasis, wissenschaftlich nutzbare Auswertungen, Analysen und Statistiken über den gesamten Fußball in Deutschland mit deutlich erhöhter Qualität zu erhalten.