Germania Wernigerode holt mit dem Titel-Hattrick die Meisterschaft zurück in den Harz

Bei optimalen äußeren Voraussetzungen fanden am Samstag, 10.06.2017, die Ü50-Landesmeisterschaften der Herren auf dem Kleinfeld in Dessau statt. Sechs Mannschaften spielten auf dem Hauptplatz im Paul-Greifzu-Stadion den fünften Landesmeister aus, wobei die Spielzeit 12 Minuten betrug und Jeder gegen Jeden spielte.

Der Spielplan ergab, dass es im letzten Spiel zwischen den beidem Harzer-Kreisvertretern, Germania Wernigerode und dem Titelverteidiger Spg. VfB Blankenburger FV/Stahl Thale, zu einem echten Finale kommen sollte. Aber auch der SV 1889 Altenweddingen konnte sich vor dem letzten Spiel noch Hoffnungen auf den ersten Ü50-Titel machen, obwohl Sie in ihrem letzten Spiel gegen den bis dahin punktlosen TSV Mosigkau nur ein 1:1 erreichten, wenn das Harzderby 0:0 oder 1:1 ausging. Am Ende war das Remis der Altenweddinger und der 1:0-Siegtreffer der Germania, durch Thomas Löder, ausschlaggebend für den dritten Titelgewinn der Wernigeröder, die so die Ü50-Meisterschaft nach 2014 und 2015 erneut nach Wernigerode holten. Somit qualifizierte sich Germania Wernigerode als Meister neben dem TV Askania Bernburg, Ausrichter der fünften NOFV Ü50-Meisterschaft am Sonntag, 02. Juli 2017, für die Endrunde des NOFV in der Bernburger Sparkassen-Arena.  

Hinter Wernigerode, mit drei Siegen und zwei Remis auf ihrem Konto, belegte Altenweddingen, unbezwungen mit zwei Siegen und drei Remis den zweiten Platz und Dritter wurde Titelverteidiger Blankenburg/Thale. Mit je einem Sieg und einer Niederlage bei drei Unentschieden folgte der Vorjahresvize TV Askania Bernburg auf Platz vier, vor den beiden Dessauer-Teams SG Stahlbau 1950 (4 Punkte) und TSV 1894 Mosigkau (1 Punkt).

Mit fünf Treffern wurde der Wernigeröder Jens Tropschug bester Torjäger der fünften Endrunde. Er erzielte sogar einen sechstes Tor, welches aber ein Eigentor beim 1:1 gegen Bernburg war, und er somit “beide” Treffer erzielte. 

Erfreulich war die Fairness unter allen sechs Teilnehmern, wozu auch die guten Schiedsrichterleistungen beitrugen, so der Originalton von Uwe Mehnert (Blankenburg). Auch Mosigkauer war nicht enttäuscht, obwohl sie ohne Sieg blieben und stellten fest: "Es war schön, wieder einmal im Stadion auf dem hervorragend gepflegten Rasenteppich spielen zu dürfen und wir werden im nächsten Jahr wieder dabei sein."

Die Sieger: Thorsten Kohlmann, Lorenz Kunze, Torsten Fischer, Andreas Weller, Frank Strathausen, Thomas Löder (1 Tor), Jens Tropschug (5), Dirk Rühr, Wolfgang Darmann, Rainhard Bilsing; Trainer: Udo Wulfert

Spielszene aus dem Spiel Dessau gegen Wernigerode mit Manfred Fahtz (Nr. 17) und Jens Tropschug. 

Alle teilnehmenden Mannschaften im Paul-Greifzu-Stadion Dessau. | Fotos: FSA (3)

 

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